Ripple (XRP): Die Uhr tickt – Das kann jetzt passieren – SEC-Klage ist gestartet

Crypto goes future

Ripple (XRP): Die Uhr tickt – Das kann jetzt passieren – SEC-Klage ist gestartet

+++ Update 11.4.2021 +++

Ripple macht mich echt verrückt!

Die Klage gegen Ripple verleiht dem Token echte Flügel. Während sehr häufig ein Gerichtsverfahren für die Anleger ein riesiges Warnsignal bedeutet und sie in Folge dessen die Finger von der Aktie oder dem Unternehmen lassen, steigt XRP und steigt und steigt… Wahnsinn!

Wie ich ja bereits früher hier gesagt habe, spricht für Ripple zunächst einmal, dass der Coin bereits wirkliche Anwendungen in der realen Finanzwelt besitzt. Man hatte es über mehrere Jahre geschafft, immer wieder Kooperationen und Partnerschaften mit namhaften Unternehmen und Großbanken abzuschließen. Tatsächlich hat Ripple Labs bereits den Beweis angetreten, den viele andere Coins noch vor sich haben. Es gibt bereits in der Praxis funktionierende Geschäftsvorgänge, die Geld sparen und zudem auch tatsächlich Umsatz generieren (Währungskorridor USA – Mexiko). Dies stützt scheinbar das Vertrauen von Anlegern in XRP und daher kaufen sie wieder im großen Umfang ein.

Gefahr: USA könnte sich als krypro-feindlich erweisen. Will man das wirklich?

Durch das Verfahren der SEC gegen XRP und seit Ende März ’21 auch gegen den Coin LBRY – siehe hier – könnte der Wirtschaftsstandort USA für viele Coins gefährlich oder uninteressant werden. Da Kryptowährung aber dezentral gehandelt werden kann, könnte sich die USA selber ins Knie schießen, wenn sich die Kryptobranche vom nordamerikanischen Kontinent abwenden sollte und sich eher im europäischen, oder asiatischen Raum ansiedeln würde. Das passt aber sicher gar nicht zum Selbstverständnis der Amerikaner als natürliche – gottgegebene –  Zentrale des ungehemmten Kapitalismus.

Man stelle sich vor, Krypto führt seine wahnsinnige Rally fort und die USA sind nicht dabei? Undenkbar, oder?

Krypto-Kapitalismus ohne die USA? Wirklich? (Foto: WorldSpectrum; pixabay.com; Montage: tom/dkf)

Krypto-Kapitalismus ohne die USA? Wirklich? (Foto: WorldSpectrum; pixabay.com; Montage: tom/dkf)

+++ Update 06.4.2021 +++

Altcoin-Rally gestartet

Aktuell steigen viele Altcoins wieder stark an. So auch XRP. In der Osterwoche verzeichnet der Kurs Zuwächse in der Größenordnung von über 60 Prozent. Worauf dieser starke Anstieg beruht, lässt sich lediglich vermuten. In dem Prozess rund um die SEC-Klage gab es minimale Anzeichen, welche die Aussichten von Ripple Labs etwas positiver erscheinen lassen. So folgte das Gericht dem Antrag von Ripple, dass einzelne Dokumente versiegelt werden und verschiedene Emails vor der Beurteilung geschwärzt werden müssen und demnach keinen Einfluss auf das Urteil haben dürfen. Naja, ein echter Durchbruch ist das mMn. noch nicht. Es reicht aber scheinbar aus, um das Anleger-Vertrauen in Ripple zu stärken. Hier geht es zu den Charts…

Gerüchte besagen, dass XRP wieder auf Coinbase gelistet wird

Schwerer wiegen dürfte das unbestätigte Gerücht, das die bedeutende Handelsplattform Coinbase XRP wieder listen könnte und somit der Kauf und Verkauf des Coins wieder stattfinden könnte. Coinbase, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das eine Handelsplattform für Kryptowährungen betreibt. Coinbase ermöglicht es eine Vielzahl von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und viele weitere, zu kaufen, zu verkaufen und auch dort zu verwahren. Ferner können die Kryptowerte in Fiat-Geld getauscht werden.

Ob Coinbase eine Empfehlung wert ist, klären wir demnächst in einem umfassenden Bericht… Stay tuned!

+++ Update 24.3.2021 +++

Das Warten hat begonnen – Hängepartie vor Gericht

Wie es bei Gerichtsverfahren häufig der Fall ist, befindet sich die SEC-Klage gegen Ripple Labs nun in der Phase die einer Hängepartie gleicht. Erste Anträge und Dokumente sind ausgetauscht, das Gericht setzt Fristen zur Erwiderung und es stehen Prüfungen an, welche Dokumente nun zur Urteilsfindung herangezogen werden.

Interessant und – aus meiner subjektiven Sicht – tendenziell negativ für die Klageaussichten von Ripple Labs ist die Tatsache, dass sich die Ripple-Gründer Brad Garlinghouse und Chris Larsen geweigert haben offenzulegen, wie wichtig XRP-Verkäufe in den Monaten nach Klageerhebung für ihr Einkommen waren. Das US-Gericht hat verschiedene Mitarbeiter von den Banken vorgeladen, bei denen XRP-Assets in Fiatgeld umgetauscht wurden. Garlinghouse und Larsen haben dagegen eingewendet, das dies eine “völlig unangemessene Übertreibung” sei.

+++ Update 06.3.2021 +++

Mehrere Indikatoren sprechen im Moment für Ripple (XRP)

Am 02.3. hat die Anhörung von Gary Gensler zur Bestätigung seiner Nominierung zum nächsten Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht (SEC) vor dem Bankenausschuss des US-Senats stattgefunden. Seine Aussagen dort bringen eine grundsätzlich positive Einschätzung gegenüber Kryptowährungen zum Ausdruck, was mittelbar Ripple auch im Gerichtsverfahre helfen könnte. Gensler ist ein ehemaliger Goldman Sachs-Manager und gilt darüber hinaus als Blockchain-Experte.
Somit besitzt er offenbar Sachverstand aus eigener Erfahrung, was ebenso für XRP einen Vorteil im laufenden Verfahren darstellen kann. Gary Gensler muss sich aufgrund seiner beruflichen Laufbahn nicht alleine auf Fremdeinschätzungen verlassen, wie das ja bei Politikern und Richtern faktisch immer der Fall ist.

Bisher kann man zwar verhalten optimistisch sein, dass Gary Gensler für den Status von Kryptowährungen rechtliche Klarheit bringt und weitere Fortschritte einleitet, ob dies für Ripple Labs den erhofften Freispruch wahrscheinlicher macht, ist aber noch nicht absehbar.

Das Geschäft von Ripple im asiatischen Währungsraum ist intakt

Ungeachtet der real bestehenden Probleme von XRP mit Delistings auf US-Kryptobörsen läuft das Geschäft mit dem Token laut Angaben von Brad Garlinghouse in Asien unverändert gut. Das war ja ohnehin immer schon ein herausragendes Merkmal von Ripple gegenüber anderen Token, das man nämlich funktionierende und konkret eingesetzte Geschäftsmodelle besitzt, die auch schon hohe Erträge erzielt haben. So war Ripple mit spanischen Großbank Santander im Devisen-Währungskorridor zwischen Nordamerika und Mexiko mit der Lösung Ripple One Pay FX internationale Transaktionen aktiv geworden. Ein Multi-Milliarden-Dollar-Markt.

Der Kurs von XRP verläuft aktuell in einer Seitenrange um die 38 Euro-Cent.

Die Zweifler schauen daher weiter vom Spielfeldrand zu. Die Fans bleiben investiert.

Auf hoher See und vor Gericht... (Foto Justitia: WilliamCho; pixabay.com / Montage: tom/dkf)

Auf hoher See und vor Gericht… (Foto Justitia: WilliamCho; pixabay.com / Montage: tom/dkf)

+++ Update 25.2.2021 +++

Die erste Runde vor dem New York Southern District Courtunter unter Vorsitz der Richterin Analisa Torres hat am 22.2.2021 stattgefunden. In dem virtuell per Internet und Telefon durchgeführten Verfahren wurde der Fahrplan für die nächsten Gerichtstermine beschlossen und weitere Anordnungen über die Zulassung oder Vorlage von Dokumenten festgelegt. Dieses „Case Management und Scheduling Order“ Dokument ist von Anwalt James Filan über Twitter veröffentlicht worden. Den Twitterlink finden Sie hier: https://twitter.com/FilanLaw/status/1364019866022338565

Grundsätzlich ist das Verfahren nun für dritte, neue Parteien geschlossen. Die Bestätigungsanhörung des neuen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler wurde auf den 2. März festgelegt. Außerdem beschloss das Gericht, dass die erste sog. Discovery-Phase bis zum 2. Juli 2021 abgeschlossen sein muss. Die Termine wurden vorbehaltlich festgelegt und können sich natürlich verändern, sofern es zu einer (außer-)gerichtlichen Einigung zwischen Ripple und der SEC kommt.

Vorgesehener Fahrplan mit Terminen und Fristen 2021

02. März: Anhörung Gary Gensler (SEC) – hat nun stattgefunden (siehe Update 06.3.2021 oben)

bis 31. März: Anordnung zur Vorlage von Dokumenten (Discoveryphase)

bis 04. Juni: gerichtlich angeordnetes Fristende für Befragungen (Discoveryphase)

02. Juli: Ende der Discoveryphase und Depositionsverhandlung (= eine Art vorweggenommenes Kreuzverhör)

bis 02. August: Frist zur Abgabe von Sachverständigengutachten

Wichtig zu wissen: Auf den Ripple-Kurs hat der Verfahrensbeginn bislang relativ wenig Auswirkungen. Der Kurs verläuft in den letzten Tagen in einem Korridor zwischen 0,37 bis 0,41 Euro-Cent. Allerdings hat der Geldtransfer-Dienstleister MoneyGram seine Partnerschaft mit Ripple ausgesetzt. (Quelle)

Der Handel mit Ripple (XRP) bleibt demnach hoch spekulativ!

+++

22.2.2021

Die Kryptowährung Ripple steht unter einem starken Druck, da in wenigen Tagen das Klageverfahren der SEC verhandelt wird. Glühende Fans und konsequente Gegner von Ripple (XRP) sind sehr gespannt, wie sich das Verfahren entwickelt. Alle Augen richten sich nun auf den Prozessauftakt am 22. Februar 2021 vor dem United States District Court for the Southern District of New York. Ich habe die mir bekannten Fakten gesammelt und wage eine vorläufige Prognose. Spannend für jeden XRP-Hodler oder Krypto-Interessenten. Also: Lesen! 

Wie wir ja schon an anderer Stelle analysiert haben, muss sich Ripple derzeit mit mehreren Risiken herumschlagen. Daher ist der Wert in den letzten Wochen sehr volatil und nix für Neulinge oder Investoren mit schwachen Nerven.

Lesen Sie dazu den Bericht: “Das doppelte Risiko von Ripple (XRP)

Aus dem deutschen Blickwinkel stellt sich die Sache relativ einfach dar: Eine Bundesbehörde (SEC – huuuh!) verklagt ein Privatunternehmen (Ripple Labs) wegen Verstößen gegen Bundesgesetze. Damit ist das Schicksal der privaten Firma wohl besiegelt, denn eine Behörde hat immer recht und kennt sich natürlich auch viel besser aus.

Brad Garlinghouse und Chris Larsen sollen über die Jahre satte 1,3 Milliarden Dollar zu Unrecht eingenommen haben

Von U.S. Government - This image was copied from wikipedia:en. Transwiki approved by: w:en:User:Dmcdevit, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2880933

Von U.S. Government – This image was copied from wikipedia:en. Transwiki approved by: w:en:User:Dmcdevit, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2880933

Die SEC (Securities and Exchange Commission), ist als US-Börsenaufsichtsbehörde für die Kontrolle des Wertpapierhandels in den Vereinigten Staaten zuständig. In dieser Funktion hat die Behörde am 23.12.2020 Klage gegen Ripple Labs erhoben. Der Vorwurf: Die Firma und die beiden Gründer Garlinghouse und Chris Larsen sollen über die Jahre satte 1,3 Milliarden Dollar in einem unregistrierten Wertpapierangebot für digitale Vermögenswerte eingenommen zu haben.

Also wieder einmal Klartext: Die SEC behauptet, das der XRP keine Kryptowährung, also ein Wertaufbewahrungsmittel ist, sondern ein Wertpapier – aka eine Aktie (= Anteil am Grundkapital eines Unternehmens) – sei. Wenn dies aber so ist, hätte Ripple Labs den Token Ripple unter anderen rechtlichen Bedingungen im Markt platzieren müssen.

Die SEC sagt demnach, dass Ripple sich ungerechtfertigterweise einen Vorteil verschafft hat, da man eine Kryptowährung unter einfacheren Rahmenbedingungen an den Markt bringen kann.

Eine Strafe könnte saftig ausfallen

Für Ripple steht nicht weniger als die rechtliche und wirtschaftliche Existenz des gesamten Unternehmens auf dem Spiel.

Die SEC fordert von Ripple eine Unterlassungsverfügung, sowie eine Entschädigung mit Vorfälligkeitszinsen und Zivilstrafen. Die Höhe der Zivilstrafe wurde noch nicht beziffert. Aus anderen Verfahren in den USA lässt sich aber erahnen, das die Summe saftig und im dreistelligen Millionen-Dollar-Bereich angesiedelt sein dürfte.

Einige Punkte in diesem Ablauf lassen aber aufhorchen.

1. Das Verfahren wurde recht überraschend gestartet

Das Klageverfahren einen Tag vor Heiligabend kam für viele interessierte Beobachter der Kryptoszene doch überraschend. Scheinbar hatte sich in der Öffentlichkeit kein derzeitiges einschneidendes Verfahren angekündigt. Da Ripple selber bereits seit 2012 am Finanzmarkt tätig ist und wiederholt große Veröffentlichungen über erfolgreiche Partnerschaften vermeldete, kann man nicht davon sprechen, dass die Firma möglicherweise bisher unentdeckt unter dem Radar der Finanzbehörden gesegelt wäre. Eine Nachricht, die einen nachhaltigen Eindruck im Markt hinterlassen hatte, war im April 2020 die Meldung, dass man mit der spanischen Großbank Santander im Devisen-Währungskorridor zwischen Nordamerika und Mexiko mit der Lösung Ripple One Pay FX internationale Transaktionen schneller und billiger machen will. Der USA-Mexiko-Korridor allein bewegte im abgelaufenen Jahr rund 33 Milliarden Euro. Für gesamt Südamerika kommt man auf einen dreistelligen Milliardenbetrag. Offenbar schafft das bei Santander genug Phantasie, um auf die neuen Lösungen von Ripple Labs zu setzen.

2. Die scheidende Administration Trump wollte noch Pflöcke einschlagen

Der Zeitpunkt der SEC-Klage überraschte zudem aus anderen Gründen. Als oberste Aufsichtsbehörde für Wertpapierhandel besteht sie aus fünf Kommissaren, die unmittelbar vom amerikanischen Präsidenten ernannt werden. Diese Kommissare stehen wiederum fünf Abteilungen vor und leiten insgesamt etwa 3.500 Mitarbeiter. Nun mag man von dem Ex-Präsidenten Donald Trump halten was man will, allerdings kann man sich leicht denken, dass er sicher in den letzten Tagen seiner Amtsgeschäfte eine Vielzahl von wichtigen Vorgängen abschließen musste. Ob da das Thema Ripple irgendeine Priorität hatte, wage ich zu bezweifeln. Allerdings zeigte der Schlag der Trump-Regierung nur zwei Tage vor dem Ende der Amtszeit gegen mehrere chinesische Unternehmen (u.a. XIAOMI siehe Bericht), dass man der Nachfolge-Regierung von Joe Biden einige Brocken in den Weg legen will, an denen diese länger zu kauen hat. Aus meiner Fernsicht aus Übersee passt es zum Charakter von Donald Trump, dass er mit diesen Maßnahmen nochmals Pflöcke einschlagen wollte, die sein Ego befriedigen und seine Amtszeit aufwerten sollen.

Außerdem wurde die Klage gegen Ripple von dem Kommissar Jay Clayton mit vorbereitet und an dessen letzten (!) Arbeitstag für die Behörde – nämlich dem 23.12.2020 – eingereicht. Ob die SEC gut beraten ist, ein recht komplexes rechtliches Verfahren von einem leitenden Mitarbeiter vorbereiten zu lassen, der dann beim Showdown gar nicht mehr zur Verfügung steht? Oder sollte auch hier noch ein Pflock eingeschlagen werden?

3. 21 Anwälte gegen die SEC

Ein anderer Punkt gibt ebenfalls Anlass an dem klaren Ausgang des Verfahrens zu zweifeln. Für die Securities and Exchange Commission wird Marc P. Berger, stellvertretender Direktor der Durchsetzungsabteilung der SEC das Verfahren leiten. Er hat eine langjährige Karriere als Anwalt (Assistant U.S. Attorney) vorzuweisen. In dieser Funktion überwachte er die Untersuchung und Verfolgung einiger der bekanntesten Fälle von Finanz- und Investitionsbetrug im Land, einschließlich des größten Vorgehens gegen den Insiderhandel mit Hedgefonds in der Geschichte der USA.

Ein Mann mit großer Erfahrung.

Wie viele von den rund 3.500 Mitarbeitern der SEC nun zu seinem Stab im Ripple-Fall gehören, konnte ich bisher noch nicht sicher ermitteln. Im Netz habe ich gelesen, dass er drei feste Mitarbeiter für das Verfahren vorgesehen haben soll.

Brad Garlinghouse, CEO Ripple Labs. (Foto: Christopher.Michel cc-by-2.0)

Brad Garlinghouse, CEO Ripple Labs. (Foto: Christopher.Michel cc-by-2.0)

Klar ist aber demgegenüber, das für Ripple 21 Anwälte der Verteidigung zum Einsatz kommen werden. Wie mehrere Krypto-Plattformen melden, werden diese Anwälte so auf die Mandanten aufgeteilt:  4 Anwälte vertreten den amtierenden CEO Brad Garlinghouse, 4 Anwälte werden den Mitbegründer Chris Larsen vertreten und die restlichen 13 Anwälte, sollen das Unternehmen Ripple gegen die Anklage verteidigen. Vier der Anwälte sind ehemalige Mitarbeiter der SEC, kennen somit die Behörde aus eigener Anschauung bestens.

Wie ein Rottweiler auf’ s Steak

Nach meiner subjektiven Meinung wird ein Gerichtsverfahren, welches mit soviel Manpower geführt wird, äußerst akribisch und zäh von beiden Seiten betrieben werden. Daher glaube ich, dass sich die Ripple-Anwälte wie ein Rottweiler auf das Steak stürzen werden und am Ende ein abgenagter Knochen übrig bleibt, der mit der Ursprungsanklage nur noch wenig Ähnlichkeit haben wird. Es wird ein Wettkampf der Worte, Nuancen und Abwägungen werden. Ab wann ist eine Aktie eine Aktie und was ist eigentlich das Wesen einer Kryptowährung? Zudem wird es sicherlich auch um die Beweisbarkeit von vermeintlichen Fakten gehen. Wer hat was, wann und wie gesagt? Und schwieriger noch: Was hat er damit – beweiskräfig – gemeint?

Gerichtsverfahren als Turbo-Boost für Wert von Ripple (XRP)?

Je nachdem, wie schnell sich ab dem 22.2.2021 herauskristalliert, wohin die Meinung des Gerichts tendiert, könnte sich der Prozess für XRP als ein gehöriger Boost für den Wert erweisen. Sollten “bad vibrations” aus dem Gerichtssaal für das Asset Ripple vernommen werden, könnte der Fall natürlich tief sein.

4. Andere Institutionen beurteilen Ripple so!

Das britische Finanz- und Wirtschaftsministerium hat Ripple als Kryptowährung eingestuft. Die HM Treasury spricht in einem nun veröffentlichten Krypto-Bericht davon, dass Ripple (XRP) ein Exchange Token sei. Also kein Wertpapier!

Zur selben Ansicht gelangte im Jahr 2019 bereits die Financial Conduct Authority (FCA) aus Groß-Britannien, die – in etwa – das britische Pendant zur US-amerikanischen SEC darstellt.

Dies stützt demnach die Rechtsposition von Ripple Labs.

Ich kann mir daher vorstellen, dass Leute, die eine gewisse Risikobereitschaft besitzen, eine Summe in XRP investieren , sofern sie bereit sind diese vollständig zu verlieren und auf einen massiven Ausbruch nach oben hoffen.

Ausgang ungewiss! Stay tuned…

Lesen Sie auch den Bericht: “Das doppelte Risiko von Ripple (XRP)

Das Verfahren am 22.2.2021 ist zunächst als ein virtuelles Verfahren angesetzt. Die Parteien werden sich mittels Internet und Telefonie über Verfahrensfragen und den grundsätzlichen Terminplan verständigen. Daher muss man vom Prozessauftakt noch nicht zwingend Fingerzeige für den Ausgang des Verfahrens erwarten. Dennoch wird es spannend sein zu erfahren, wie die Vorsitzende Richterin Analisa Torres vor dem New York Southern District Court mit den verschiedenen Eingaben und Anträgen der Parteien umgeht.


Hinweis: Der Handel mit Kryptowährungen (wie beispielsweise dem Bitcoin, Stellar oder Ethereum) beinhaltet ein reales und hohes Verlustrisiko für ihre eingesetzten Finanzmittel bis hin zu einem Totalverlust. Setzen Sie daher unbedingt nur solches Kapital ein, dessen teilweisen oder vollständigen Verlust Sie sich leisten können. Stellen Sie ebenso unbedingt sicher, dass Sie die mit dem Handel von Kryptowährungen verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten, bevor Sie den Handel aufnehmen. Ihre etwaigen persönlichen Anlageerfolge beim Handel mit Kryptowährungen in der Vergangenheit indizieren in keinem Fall Ihren Erfolg in der Zukunft. Handeln Sie mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein.

 

Wow! Interessant! Jetzt teilen!
FavoriteLoadingDen Beitrag zu meinen eigenen Lesezeichen hinzufügen
EnglishFrenchGermanRussianSpanish